Aug 26 2010

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Exchange Server 2010 SP1

Abgelegt unter Allgemein, Exchange Server

Das von vielen erwartete Service Pack 1 des Exchange Server 2010 steht seit heute zum download bereit (Download hier).

Die Installation bedarf einiger Vorbereitung, in dem Hotfixes und Updates installiert werden müssen. Wer sich nicht die Mühe machen möchte und nach dem Check alle notwendigen Installationen nacheinander durchführen möchte, findet auf folgendem Link eine detailliert Liste.

In der Optik hat sich das Outlook Web App verändert. Manche Einstellungen sind schneller zu erreichen.

Was noch so unter der Haube vom SP1 ist und was es so bringt, werde ich in den nächsten Tagen testen.

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Jun 01 2010

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Was Insekten alles können

Abgelegt unter Lustiges

Es ist erstaunlich auf was für Phänomene man stoßen kann wenn man einen Touchscreen hat. Ich wurde stutzig als eines meiner Fenster auf dem Monitor plötzlich anfing sich selbst zu verschieben. Ich überprüfe meine Maus, aber das war es nicht. Ein Blick auf die Tastatur; Keine Taste verklemmt.
Als ich mir den Monitor anschaue, sehe ich eine Fliege die im auf dem oberen Rand des Fensters gelandet ist und über den Monitor läuft. Als sie losfliegt, wird das Fenster wieder freigeben. Da musste ich lachen, so was hätte ich nicht erwartet.
Als ich kurz darauf, wieder an den Rechner ging, waren mehrere Icons verschoben und ein Programme wurde gestartet.
Was so eine Fliege alles kann.

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Mai 24 2010

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HowTo Virtualize

Ein neue Webseite zum Thema Virtualisierung ist HowTo Virtualize. Der Author Nils Haase, sammelt dort allerhand Informationen rund um das Thema Virtualierung. Was ihn dazu bewegt hat, das haben wir ihn gefragt.

Herr Haase, ein paar Worte zu Ihnen, Sie sind als Consultant unterwegs?
Das ist richtig. Bei H&D arbeite ich bereits seit 2006, war aber zunächst für drei Jahre in einem festen Projekt tätig. Und seit April 2009 bin nun als Consultant mit den Schwerpunkten Active Directory Design und Virtualisierung bei unseren Kunden in ganz Deutschland tätig.

Ihre Webseite zum Thema Virtualisierung ist ja vor kurzem online gegangen, was erwartet den Besucher?
Mein Ziel ist es der Community etwas von dem zurückzugeben, das ich selbst fast täglich nutze. Durch meine Tätigkeit als Produktmanager für Virtualisierung lag es nahe, eine Seite zu diesem Thema einzurichten und damit an einem zentralen Punkt eine möglichst große Bandbreite an Wissen zu Virtualisierungsthemen bereitzustellen. Begonnen habe ich mit Knowhow Artikeln zu Hyper-V und Virtual PC, es kommen aber immer wieder neue Informationen hinzu.

Es gibt ja nun auch andere Seiten, wie das Wiki der Computerwoche (Link), was hebt Sie von der Masse ab?
Ich würde zunächst sagen das meine Seite übersichtlicher ist (lacht). Ich möchte nicht einfach nur Informationen streuen die man an dutzenden Stellen im Internet sowieso schon findet, sondern vor allem den Lesern auch Tipps aus der Praxis an die Hand geben.

Sie konzentrieren sich auf die Microsoft Lösungen, hat das einen bestimmten Grund?
Nun, das liegt daran das dies mein täglich Brot ist. Als Consultant für Microsoftsysteme habe ich damit einfach am meisten zu tun und kann das größte Wissen vorweisen.

Werden Sie auch die anderen Lösungen, die sich am Markt befinden, in Ihre Agenda aufnehmen?
Das ist auf langfristige Sicht geplant, ja. Zunächst möchte ich aber noch mehr Artikel zu den bereits veröffentlichen Themen erstellen.

Dürfen wir uns darauf freuen mehr von Ihnen zu lesen?
Das habe ich mir fest vorgenommen, sonst würde es die Seite nicht geben! Ich freue mich auch immer über Anregungen zu bestimmten Themen. Wenn es also ein Thema gibt über das man sonst kaum Informationen findet, werde ich mich darum kümmern.

Wir können also gespannt sein, was wir alles noch an Informationen zu lesen bekommen werden. Ich kann nur jedem, der sich für das Thema Virtualisierung interessiert, empfehlen sich die Webseite mal anzuschauen und als Lesezeichen hinzuzufügen.

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Mai 02 2010

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Das Büro der Zukunft – Teil 2: Die Problemstellung

Um einen Arbeitsplatz neu designen zu können, müssen im Vorfeld die Zielsetzungen festgelegt werden. Die heutigen Desktops sind für eine Arbeit mit Maus und Tastatur designet worden, deswegen stößt man schnell an die Grenzen des Machbaren.

Wie kann in einer tastatur- und mauslosen Umgebungen gearbeitet werden? Es gibt zu diesem Thema mehrere Ansätze die im Internet vorgestellt werden. Einer davon ist 10/GUI. Hier werden notwendige Änderungen am Desktop vorgestellt damit das Arbeiten einfacher und intuitiver wird.

Ein weiterer Ansatz wird momentan von der Industrie verfolgt. Es handelt sich dabei um Gesten-Navigation. Diese Art der Navigation wurde schon auf der Cebit 2009/2010 vorgestellt und kommt vollständig ohne Tastatur, Maus oder Touchscreen aus. Bis diese Technologie allerdings marktreif ist, wird noch ein wenig Zeit ins Land gehen.

Schon heute ist es aber möglich neue Wege zu gehen. Die neuen Technologien die in der letzten Zeit auf den Markt gekommen sind, erlauben es auch dem Endverbraucher seine Arbeitsumgebung zu adaptieren. Touchscreen-Interface und Sprachsteuerung sind in unseren Alltag Realität geworden. Man findet sie hauptsächlich in Navigationsgeräten und  mobilen Telefonen im Einsatz, aber auch auf dem Computer finden sie mehr und mehr Zugang.

Windows 7 ist beispielsweise für den Einsatz von Multi-Touch Technologien entwickelt wurden. Zusammen mit einem entsprechenden Monitor lernt man diese Funktion schnell zu schätzen.  Eine Sprachsteuerungsschnittstelle ist auch vorhanden.

Ein Touchscreen verändert das Arbeiten am Computer auf angenehme Weise. Es ist anfangs ungewohnt und die Hand geht reflexartig immer wieder zur Maus. Aber schon nach kurzer Zeit gewöhnt man sich an die neuen Abläufe. In Kombination mit der Sprachsteuerung lässt sich die Arbeit auch recht komfortabel gestalten. Lässt man die Sprachsteuerung mal außen vor, ist das Arbeiten mit einem Touchscreen flüsterleise – keine mechanischen Geräusche von Tastatur oder Maus. Verbannt man nun noch Telefonklingeln in Head Sets und ersetzt laute Computer, singt der Geräuschpegel erheblich. Angestellte in Großraumbüros werden es einem danken.

Im Internet surfen, Dokumente oder e-mails schreiben, Programme starten oder Spiele spielen, alles lässt sich spielend einfach realisieren.

Schnell werden aber auch die Grenzen sichtbar:

- Das ganze Konstrukt funktioniert nur wenn das Betriebssystem gebootet ist. Müssen irgendwelche Konfigurationen oder sonstige Einstellungen außerhalb des hochgefahrenem Betriebssystems getätigt werden, funktionieren weder Touchscreen noch Sprachsteuerung.

- Auch bei der Authentifizierung gibt es Mängel. Passwörter können/sollten nicht laut ausgesprochen werden und der Touchscreen kann leicht eingesehen werden.

- Programme die nicht für Multi-Touch entwickelt wurden sind nur schwer zu steuern, da die Schaltflächen sehr klein sind.

- Die Sprachsteuerung ist noch nicht voll ausgereift und deswegen etwas gewöhnungsbedürftig und fehleranfällig.

- Der aktuelle physikalische Aufbau von Schreibtischen und co. ist nur schwere übertragbar auf Touch-Umgebungen.

Berücksichtigt man all diese Faktoren, werden die nächsten Schritte klar. Bis zum nächsten Teilabschnitt werde ich diesen Herausforderungen entgegentreten. Auf dem Plan stehen biometrische Authentifizierungssysteme, überarbeitetes Schreibtischdesign, Erweiterungstools für Desktops, erweiterte Sprachsteuerung und vieles mehr.

Fortsetzung folgt …

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Mrz 28 2010

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PayMeCredit – Das Ende der Geiz ist geil Gesellschaft?

Abgelegt unter Allgemein

„Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und von nichts den Wert.“ – Oscar Wilde

Die Geiz ist geil Gesellschaft ist auch heute noch präsent und prägt auch das Internet. Foren, Blogs und allerhand Webseiten bieten dem Leser kostenloses Wissen an. Das Web ist voll von Hilfestellungen, Anleitungen, Berichten, Lernmaterial  und allgemeinen Informationen. Der Zugriff auf diese Inhalte steht allen zur Verfügung und in den meisten Fällen ist der Aufwand der hinter diesen Informationen steckt nicht bewusst.
Um zumindest kostendeckend arbeiten zu können sind die zwei gängigsten Methoden um sich zu refinanzieren Werbung und freiwillige Spenden.

An dieser stelle hackt PayMeCredit ein, um dem Internetnutzer die Möglichkeit zu bieten sich für hilfreiche Informationen erkenntlich zu zeigen.
Ich habe mich mit dem Herrn Thomas Hauser ausgetauscht um zu erfahren was PayMeCredit  ist. Herr Hauser ist der Erfinder und Geschäftsführer von PayMeCredit.

Herr Hauser, wie würden Sie in einem Satz PayMeCredit beschreiben?

“PayMeCredit ist das Online-Bezahlsystem zur finanziellen Anerkennung auf Spendenbasis von frei verfügbaren Webinhalten.”

Was macht PayMeCredit besonders?

“Zum einen ist PayMeCredit ein kostenloser Service und soll jedermann die Möglichkeit geben, den eigenen Webinhalten eine Möglichkeit des “Anerkennens” hinzuzufügen.

Außerdem ist PayMeCredit anonym, die Nutzer entscheiden selbst wie viel Information sie preisgeben möchten.

Ganz wichtig: PayMeCredit nicht Gewinn-orientiert. Die Kosten die bei der Auszahlung von iCredits anfallen, dienen ausschließlich der Kostendeckung (Serveranmietung, Webseitenbetrieb, händische Überprüfung und Auszahlung etc.) und natürlich dem Guten Zweck.

Zu guter letzt ist PayMeCredit sehr einfach zu bedienen. Auch Internetuser mit nur geringen PC-Kenntnissen finden PayMeCredit einfach zu benutzen.”

Was sind die Vorteile gegenüber etablierten Systemen wie PayPal?

“Ein PayMeCredit-Button ist sehr schnell erzeugt und gesetzt (praktisch überall, nicht nur auf der eigenen Webseite – sondern auch für Forumsbeiträge oder Blogs).

Es fallen bei PayMeCredit keinerlei Transaktionsgebühren an, bei PayPal wird zum Beispiel eine hohe Transaktionsgebühr veranschlagt.”

Das Web 2.0 ist voll von kostenfreien Inhalten, warum sollten Internet Benutzer für Informationen zahlen?

“Die Bezahlung erfolgt natürlich rein freiwillig. Ich persönlich (und auch viele andere, die ich für dieses Projekt interviewt habe) wäre aber bereit für gut aufbereitete Inhalte die Mühe des Autors mit einem Micro-Payment von ein paar iCredits zu belohnen.

Bei einem Erfolg der Idee werden viele Internetnutzer dies als Ansporn nehmen, eigene Inhalte im Netz zu veröffentlichen.”

Aber es hat bisher doch auch so funktioniert! Müssen Internet Benutzer umdenken?

“Ich denke dass es bisher nicht einfach genug gelöst war. Ich sehe einen Bedarf für einen Service dieser Art auf beiden Seiten, sowohl den Autoren, als auch für diejenigen die gerne die Arbeit dieser Autoren würdigen möchten.

Ein Beweis: PayMeCredit ist zwar noch sehr jung, es befinden sich aber schon einige iCredits im Umlauf.

Letztendlich muss zumindest ein gewisses Umdenken stattfinden, weg von der Geiz ist Geil bzw. umsonst und billiger ist besser- Gesellschaft. Vielleicht ist der Prozess dieser gesellschaftlichen Entwicklung bereits im Gange.  Nehmen wir zum Beispiel BIO-Ware. Menschen zahlen hier sozusagen freiwillig einen extra Betrag für höhere Qualität. Warum soll dieses Prinzip nicht auch für qualitativ hohe und Informative Webinhalte gelten?”

Ob das System Zukunft hat und ob sich das Web 2.0 entsprechend wandeln wird, wird die Zeit zeigen. Ich spreche dem System ein gewisses Potenzial zu. Wenn PayMeCredit dazu beitragen kann dass das Anbieten von Informationen einen lukrativen Aspekt bekommt, dann können wir uns vielleicht auf noch mehr interessanten Webinhalt freuen.

Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, empfehle ich Ihnen einen Blick auf die Webseite zu werfen.

Dieser Blog setze bereits dieses System ein. Inwieweit PayMeCredit erfolgreich ist, werde ich weiter beobachten und ein Fazit ziehen, wenn sich das System etabliert hat.

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Mrz 21 2010

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Das Büro der Zukunft – Teil 1

Der Blick in die Glaskugel. Ich finde es immer wieder interessant wie Menschen und Unternehmen die Zufunft sehen. Oft sind es die Filme die den ersten Schritt machen und der Zuschauer sich in einer unglaublichen Welt wiederfindet. Aber auch viele Unternehmen erstellen zu Werbezwecken solche Videos. Wie dieses hier von Microsoft.

Microsoft Office Labs 2019 Vision Montage
quelle: YouTube

Das erstemal gesehen habe ich diesen Film auf der Microsoft Server Summit 2009 und fand in gar nicht so weit hergeholt. Über den Sinn und Unsinn mancher Gadgets kann man sich streiten, aber als ganzes betrachtet kann ich mir gut vorstellen, so zu arbeiten.

Was die Überlegung  herbeiführt, was ist und was jetzt schon möglich ist.

Wie sieht ein Arbeitsplatz heute aus?
Schreibtisch, Stuhl, Rollcontainer und Regale, das sind die Möbelstücke die einen Arbeitsplatz ausmachen. An Technik kommen noch Schreibtischlampe, Telefon, Monitor, Computer, Tastatur und Maus dazu. In vielen Fällen auch noch eine Dockingstation. Je nach Größe des Schreibtisches kann es jetzt schon eng werden. Und obwohl das papierlose Büro schon längst Einzug gehalten haben sollte, wird gerne jede freie Ecke mit einem Papierstapel bestückt.
Der heimische Arbeitsplatz hat zwar oft den Luxus eines großen Schreibtisches, leidet aber unter den gleichen Symptomen.

Wie arbeiten wir heute?
Unsere Arbeitsweise wir von der Tastatur und der Maus bestimmt. Tausende Klicks und Anschläge beherrschen unseren Arbeitstag.
Schon mal versucht einen Computer ohne diese beiden Geräte zu steuern? Das ist mit gängigen Mittel unmöglich. Schon der Ausfall eines Gerätes lässt den Anwender verzweifeln.

Wie kann ein Arbeitsplatz aussehen?
Ohne Tastatur, Maus, Schreibtisch, Schreibtischlampe, Rollcontainer, Regale, Dockingstation und Telefon? All das ist Ballast mit dem wir uns seit Jahren umgeben, weil wir es gewohnt sind, nicht anders kennen und hauptsächlich weil es funktioniert. Frei nach dem Motto „Never touch a running system“ bauen wir immer noch die gleichen Bürogebäude und verschwenden Platz und Ressourcen.

Zum Arbeiten brauchen wir eine visuelle Quelle und ein Interface um Befehle auszuführen. Was bleibt also noch über? Touchscreens, ein Headset und natürlich der Computer.

Fortsetzung folgt …

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Mrz 16 2010

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Live Labs Pivot

Das als Erweiterung des Internet Explorer 8 geplante Live Labs Pivot ist für die Verarbeitung von großen Datenmengen gedacht.

Das ist die im Internet gängigste Erklärung zu Live Labs Pivot. Doch was bedeutet das?

Auf den ersten Blick sieht es wie ein überarbeiteter Browser aus, der ein wenig an Safari erinnert. Doch nach dem ersten Eindruck und ein wenig probieren erkennt man die Möglichkeiten die sich ergeben.
Viele werden sie kennen, die Pivot Tabellen aus Excel. Bei sehr vielen Zeilen werden Excel Tabelle schnell unübersichtlich. Pivot Tabellen bewahren Benutzer davor, bei der Suche nach Informationen zu verzweifeln. Die Filter Möglichkeiten gewährleisten eine gute Übersicht. Genau das gleiche Prinzip findet sich in den cxml-Dateien wieder, die Live Labs Pivot nutzt.

Die Möglichkeit Informationen zu filtern, um Inhalte zielgerichtet und intuitiv bereitzustellen ist so im Internet noch nicht dagewesen. Dagegen erscheinen konventionelle Suchmaschinen doch recht statisch.

Nehmen wir nur mal ein Beispiel einer fiktiven Live Labs Pivot Sammlung in Bereich Gesundheit:
Auf der Suche nach einer Ursache zu Kopfschmerzen bekommen wir Informationen über die Ursachen, dann zu den entsprechenden Medikamenten. Falls diese rezeptpflichtig sind, noch die Ärzte bzw. Apotheken in meiner Stadt, am Wochenende mit der Information zum Notdienst. Zum Schluss noch die Anfahrtsbeschreibung.

So schon alles möglich meinen Sie? Ja stimmt, aber der von mir beschriebene Weg wird an Hand eines Suchbegriffes gestartet und mit wenigen Klicks erreicht. Über eine Suchmaschine bräuchte ich ca. 5 verschiedene Suchabfragen. Das stellt eine extreme Zeitersparnis dar.

Die Idee ist super, die Software verfügbar, doch wie kann ich eine Sammlung erstellen? Schnell auf die Webseite geschaut, das Plugin für Excel rungeladen und installiert. Und nach der Anleitung die erste kleine Sammlung erstellt. Alles ganz einfach und relativ intuitiv.
Doch nach der Begeisterung, kam die Erkenntnis dass so eine Umfangreiche Sammlung doch mit erheblichem Aufwand verbunden ist.

Die Excel Tabellen werden doch recht schnell voll und

Aber jeder sollte sich selbst ein Bild machen und das Programm mal testen. Mein erster Versuch kann >>hier<< begutachtet werden. Der Link funktioniert nur mit Live Labs Pivot korrekt. Alle anderen Browser zeigen nur den Quellcode an.

image

Die Software befindet sich momentan in der Open Beta und steht auf der offiziellen Seite als Download zur Verfügung. >>Hier<<

Ich werde die Entwicklung von Live Labs Pivot weiter verfolgen und die Datenbank Anbindung unter die Lupe nehmen.

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Mrz 04 2010

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Virtuelle Events

Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema virtuelle Events und möchte hier kurz meine Erkenntnisse zusammenfassen.

Was sind virtuelle Events?
Ein virtuelles Event wird im Gegenteil zu den bisher klassischen Event-Arten vollständig online abgehalten. Webcasts und virtuelle Produkt lauchs haben sich in Deutschland so langsam etabliert. Der Trend kommt wie immer aus Amerika. Web 2.0, günstige und schnelle Internetanbindung und die notwendige Software machen es möglich. In Deutschland setzt sich der Trend nur langsam durch.

Was ist der Vorteil virtueller Events?
Die zwei Hauptargumente sind Zeit und Geld. Die Fahrt zu einer Konferenz erzeugt Reisekosten und nimmt eine Menge Zeit in Anspruch. Wird die Konferenz in eine virtuelle Umgebung verlegt, entfallen die Reisekosten, Übernachtungskosten, Verpflegungskosten und die zeitliche Planung, um an der Konferenz teilzunehmen. Das benötigte Zeitfenster ist viel geringer als bei einem klassischen Event (z.B. eine Konferenz).
Virtuelle Events sind nicht regional begrenzt und können mit einfachen Mitteln sehr große Personenkreise ansprechen.
Für den Veranstalter entfallen auch alle Kosten wie etwa Raummiete, Catering, Auf- und Abbau und Personalkosten.

Welche Nachteile bringen virtuelle Events mit sich?
Immer wieder höre und lese ich, dass der persönliche Kontakt verloren geht. Es wird nicht mehr von Angesicht zu Angesicht geredet, sondern nur per Chat, VoIP oder Video Chat. So ein Event hat den Ruf unpersönlich und abstrakt zu sein.

Meiner Meinung nach ist das nur bedingt richtig. Als Person auf einem klassischen Event habe ich nur einen kleinen Wirkungsgrad. Ich kann mich nur mit wenigen Besuchern austauschen; nur mit etwa zwei, drei Prozent der gesamten Besucher kommt tatsächlich ein weitergehender Kontakt zustande.
Bei einem virtuellen Event habe ich die Möglichkeit, gezielter und themenorientiert Kontakt aufzunehmen. Weiterhin beschränkt sich die Online-Variante auf das Wesentliche, die Information. Und die Information ist ja der Grund der Teilnahme. Überspitzt gesagt: hat die Hostess noch so schöne blaue Augen, wenn die Informationen nicht passen, habe ich meine Ressourcen verschwendet.

Welche Varianten gibt es?
Die verbreiteteste Variante sind die Webcasts. Es gibt allerding noch sehr viele andere Anwendungsmöglichkeiten. Um nur ein paar Beispiele zu nennen:

- Virtuelle Ausstellungen
- Virtuelle Konferenzen
- Virtuelle Messen
- Virtuelle Communities
- Virtuelle Trainingsumgebungen
- Virtuelle Geschäftsräume.

Welche Anbieter gibt es?
Wenn man sich mit dem Thema beschäftigt kommt man um “Second Live” nicht herum. Diese Plattform wird oft und gerne, vorwiegend von großen amerikanischen Unternehmen genutzt. Einige Unternehmen haben in “Second Live” abgetrennte Bereiche für unternehmensinterne virtuelle Events geschaffen.
In den letzten Jahren sind immer mehr Anbieter auf den Markt gekommen und der Umfang der Features wächst stätig an. Von dem einfachen Chat bis zur Integration in ein CRM ist fast alles dabei. Eine einfache Suche nach den Wörtern “Virtual Event” bringt über 90.000.000 Hits. Da findet sich für jeden etwas.

Fazit:
In meinen Augen sind virtuelle Events die Plattformen, auf denen in Zukunft Informationen ausgetauscht und Kontakte geknüpft werden. Sie werden konventionelle Events nicht vollständig ablösen, aber einen Großteil davon ersetzen.
Ihr Potential steckt noch in den Kinderschuhen, aber sie können heute schon dazu beitragen Reisekosten erheblich zu senken und Unternehmen global agieren zu lassen.

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Feb 17 2010

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PowerShell, dynamische Verteilergruppen & benutzerdefinierte Attribute

Abgelegt unter Exchange Server, PowerShell

Wer kennt sie nicht, die dynamischen Verteilergruppen aus dem Exchange Server. Leider sind diese ein wenig eingeschränkt, was die Auswahl an vordefinierten Bedingungen betrifft. Zur Abhilfe stehen aber 15 benutzerdefinierte Attribute bereit die eine doch recht hohe Flexibilität ermöglich.

Nur wie setzt man diese ein? Eine Möglichkeit bietet die PowerShell, ein Werkzeug das ich für kein Geld der Welt mehr missen möchte. Davon abgesehen wären Aufgaben im Exchange Server, die Mehrere Objekte betreffen nicht händelbar.

Ich habe mir zu demonstrativen Zwecken ein kleines Skript geschrieben, das dynamische Verteilergruppen “befüllt” um Standorte abzubilden.

Es kommen zum Beispiel vor das ein Unternehmen in einer Stadt mehrere Standorte hat. Um diese Tatsache einfach in E-Mail Verteilern abzubilden, eignen sich hervorragend dynamischen Verteilergruppen.

In dem Beispiel gehe ich davon aus das der Standort immer im AD Attribut “Büro” eingetragen ist.

Standorte (“Kenzeichnung”,”Gebäudenummer”.”Etage”,”Raum”):
Industriegebiet: Kenzeichnung “I”, Beispiel “I3.27”
Stadt: Kenzeichnung “S”, Beispiel “S1.05”
Bahnhof: Kenzeichnung “B”, Beispiel “B7.13”

# $standortkennung = @(“I*”,”S*”,”B*”)

# foreach ($standort in $standortkennung)
# {
# $searcher = New-Object DirectoryServices.DirectorySearcher([ADSI]“”)
# $searcher.filter = “(&(objectClass=user)(physicalDeliveryOfficeName= $standort))”
# $ergebniss = $searcher.findall()

# $standort = $standort.Replace(“*”, “”)

# if ($standort –eq “I”) { $standort =  “Industriegebiet” }
# if ($standort –eq “S”) { $standort =  “Stadt” }
# if ($standort –eq “B”) { $standort =  “Bahnhof” }

# foreach ($treffer in $ergebniss) {
# [ADSI]$bentzer=$treffer.path
# $benutzer.extensionAttribute1=”Verteiler “+$standort
# $benutzer.setinfo()

# }

# }

Das Skript durchsucht in der AD via LDAP das Attribut “Büro” nach der Kennzeichnung der Standorte. Danach schreib es beim jeweiligem Benutzer in das benutzerdefinierte Attribut 1 die entsprechende Standort Kennzeichnung (z.B. Verteiler Stadt).

Die dynamischen Verteilergruppe “Stadt” muss nur noch für die Bedingung “Verteiler Stadt” in dem benutzerdefinierten Attribut 1 konfiguriert werden.

Das Skript kann als Task ein oder mehrmals am Tag lauf. Et voilà, ein kleiner Automatismus um E-Mail Verteiler Dynamischer zu gestallten.

Das Skript kann durchaus verschlagt werden, als Beispiel wollte ich das aber nicht.

Viel Spaß beim selber probieren!

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Feb 15 2010

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Outlook 2010 & Office Communicator 2007 R2

Schon mit Outlook 2007 gab es die Möglichkeit den Office Communicator als AddIn zu integrieren. Diese Möglichkeit besteht weiter in Outlook 2010.

Information und Download sind hier zu finden:
http://code.msdn.microsoft.com/Communicator4Outlook

 

9

Abb.1: Office Communicator AddIn für Outlook

In Outlook 2010 ist die Integration des Office Communicator 2007 R2 (OC) von aus aus möglich. In manchen fällen kann es allerding notwendig sein einen Hotfix zu installieren. Die so genannten Schnellkontakte werden in der Aufgaben Liste angezeigt.
Die notwendigen Schritte werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.

 

1

Abb. 2: Die Schnellkontakte werden nicht angezeigt.


 

2

Abb. 3:Verfügbare Addins

Durch Rechtsklick auf die Aufgabenleiste werden die verfügbaren Addins angezeigt. Die Schellkontakte stehen nicht zur Verfügung.

 

4

Abb. 4: Hotfix runterladen

Um den OC in Outlook 2010 zu integrieren muss der Hotfix KB 976135 installiert werden.

Hier herunterladen.

 

5

Abb. 5: Hotfix installieren.

 

6

Abb. 6: Die Schnellkontakte sind sichtbar.

Nach der Installation des Hotfix müssen der OC und Outlook 2010 neugestartet werden.

 

7

Abb. 7: Schnellkontakte eingebunden.

Nachdem die Schnellkontakte eingebunden wurden, sind alle Benutzer und Gruppen aus den OC im Outlook sichtbar.

 

8

Abb. 8: Freie Wahl der Kommunikationskanäle

Jetzt kann aus den Outlook direkt auf die OC Listen zugegriffen werden und gemailt, gechattet oder telefoniert werden. Der OC muss im Hintergrund laufen, aber ein Fenster weiniger muss geöffnet werden.

 

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