Dez 03 2010

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Gesellschaft für Informatik e.V. – Zehn Cloud Thesen

Abgelegt unter Allgemein

Hier ist ein weitere sehr interessanter Artikel zum Thema Cloud Computing und Datenschutz von der Gesellschaft für Informatik e.V.

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Nov 25 2010

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Der Redakteur

Chancen und Tücken von Cloud Computing

Cloud Computing (Private und Public), IaaS, SaaS, PaaS. Alle diese Begriffe sind in aller Munde und Marktanalytiker sind der Auffassung, dass dies einer der stärksten Trends der nächsten Jahre ist.

Klären wir erst einmal die Begrifflichkeiten.

Cloud Computing
Cloud Computing beschreibt die Auslagerung von Software und Hardware Infrastrukturen in externe Rechenzentren sowie das Beziehen von Diensten entsprechend dem bestehenden Bedarf.
Es gibt mehrere Arten von Clouds:

Private Cloud
„Private Clouds“ befinden sich nicht im Internet, sondern im Unternehmen selbst und werden auch lokal verwaltet. Sie bieten eine hohe Flexibilität bei relativ geringen Kosten.
Hier gibt es verschiedene Varianten:

o Exploratory Cloud
Es handelt sich hierbei um eine Testumgebung, in der Unternehmen die Cloud-Tauglichkeit und Funktionen von z.B. Line Of Business Softwaren testen können

o Departmental Cloud
Eine Cloud, die innerhalb einer Abteilung produktiv eingesetzt und verwaltet wird.

o Enterprise Cloud
Diese Cloud wird für das gesamte Unternehmen eingesetzt und wird im Regelfall durch die zentrale IT gesteuert.

Public Cloud
Eine „Public Cloud“ ist öffentlich und für jedermann zugänglich. Sie befindet sich nicht mehr im Unternehmen und wird in einem dedizierten Rechenzentrum durch ein Hoster verwaltet. Daten werden somit außerhalb des Unternehmens gespeichert.
Auch hier gibt es verschiedene Varianten:

o Exclusive Cloud
Ein Vertrag wird zwischen bekannten Partnern geschlossen. Die Cloud wird speziell auf den Kunden zugeschnitten

o Open Cloud
Der Vertragsabschluss findet zwischen zwei bis dahin unbekannten Partnern statt. Die Konditionen sind auf die Allgemeinheit zugeschnitten. Es ist sozusagen die Cloud von der Stange.

Hybrid Cloud
Ein Unternehmen nutzt die Symbiose einer eigene „Private Cloud“ und einer „Public Cloud“.

IaaS – Infrastructure as a Service
Dieser Service stellt Rechenleistungen (wie Prozessorleistung und RAM), Speicherplatz, Betriebssysteme und virtuelle Maschinen zur Verfügung.
Ressourcen können so skaliert werden und nach Bedarf beschafft werden.

PaaS – Platform as a Service
Die Bereitstellung von Applikationsplattformen in der Cloud hat den Vorteil, dass Komplexe und teure on Premise Implementierungen nicht mehr notwendig sind. Dies können z.B. Datenbanken sein. Einsatzszenarien sind unternehmensübergreifende Teamarbeit oder Entwicklungsarbeiten.

SaaS – Software as a Service
In der letzten Ausbaustufe der Cloud bekommt der Endanwender Software über das Web bereitgestellt. Dieser Dienst ist Account gesteuert und ist somit auch granular skalierbar.

Aber was bedeutet die Implementierung von Cloud Diensten für Unternehmen?

Vorteile:

• Nur das wird bezahlt was benutzt wird
• Zugriff zu jeder Zeit und von überall
• Pay as you go
• Skalierbarkeit in Echtzeit
• Sicherheit
• Ausfallsicherheit
• API Schnittstellen

Die Vorteile der Cloud-Flexibilität

Die Vorteile der Cloud-Flexibilität

Nutzen:

• Schnelle Implementierung – Cloud Dienste können in wenigen Stunden eingesetzt werden. Einmal eingerichtet, kann es sich unter Umständen auch nur um Minuten handeln.
• Low Total Cost of Ownership
• Monatliche Raten statt hoher Investitionen
• Vereinfachte Ressourcenplanung durch Skalierbarkeit
• Flexibilität
• Ausfallsicherheit

Kostenersparnisse:

- bei Ressourcen:
Durch die gezieltere Nutzung von IT Ressourcen und das Vermeiden von Überschüssen oder Mängeln können Kosten kontrolliert eingespart werden. Einsparungsmöglichkeiten sind Hardware-, Software- und Lizenzausgaben.

- beim Energieverbrauch:
Die Auslagerung von IT Services in die Cloud und der Verzicht auf on Premise Lösungen (lokales Rechenzentrum) senken auch den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten.

- Personalkosten:
Cloud Computing ist einfach zu bedienen, so dass für die Nutzung dieser Dienste kein zusätzliches Personal eingestellt oder kostspielige Schulungen durchgeführt werden müssen.

Skalierbarkeit:
Durch die Möglichkeit, Ressourcen dann zu beschaffen wenn sie auch tatsächlich benötigt werden, ohne Überschüsse zu produzieren, erhöht sich die Flexibilität.

Ortsunabhängigkeit:
Da Cloud Dienste aus dem Internet bezogen werden, ist nur eine Internetverbindung notwendig um Zugriff zu erlangen. Das ermöglicht es sowohl am festen Arbeitsplatz Zugriff auf seine Daten zu bekommen, als auch unterwegs, auf dem Notebook oder Mobiltelefon.
Konzepte wie der Deskless Worker können so realisiert werden.

Verfügbarkeit:
Dieser Punkt ist besonders für kleine Unternehmen relevant. Große Unternehmen verfügen in der Regel über Hochverfügbarkeitslösungen. KMUs haben meist nicht die notwendigen Mittel um eine Verfügbarkeit jenseits der 99% zu gewährleisten.
Cloud Dienste bieten eine Verfügbarkeit von 99,9%.

Die Tücken…

Um in den Genuss dieser Vorteile zu kommen, muss in Europa und besonders in Deutschland ein Umdenken, was die Datenhaltung betrifft, stattfinden. Es müssen auch gesetzliche Sicherheiten geschaffen werden, da die Cloud noch eine Grauzone ist.
In der EU herrschen noch uneinheitliche Gesetze und Auffassungen was Datenschutz angeht. Das führt auch dazu dass, in unterschiedlichen Ländern, unterschiedliche Funktionen eines und desselben Dienstes, zur Verfügung stehen.

In Deutschland ist es zum Beispiel nur erlaubt bis zu sechs Monaten Kundendaten in externen Datenquelle aufzubewahren

Der Paragraph 11 des Bundesdatenschutzgesetzes (Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten) wurde zwar ergänzt um Cloud Computing generell zu ermöglichen, allerdings reicht das noch nicht aus. Anhand dieser Erweiterung können sich Unternehmen an einer Checkliste entlanghangeln um den Richtigen Service Provider zu finden.

Im Internet beschäftigen sich viele Seiten mit der Problematik Cloud Computing und Datenschutz.

Auf ZDNet war zu lesen: „Das aktualisierte Bundesdatenschutzgesetz regelt auch die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch Service Provider (die sogenannte Auftragsdatenverarbeitung) neu. So ist in Paragraf 11 BDSG der Mindestinhalt von Verträgen über Auftragsdatenverarbeitung aufgeführt. Der Gesetzgeber betont dabei, dass der Auftraggeber für die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben verantwortlich bleibt und diese nicht auf den Service Provider abwälzen kann. Unter anderem muss sichergestellt sein, dass externe Dienstleister die gleichen Standards erfüllen, die für den Auftraggeber gelten. Eine Missachtung der Vorschriften wird mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro bestraft.“

„Das zentrale Problem des Cloud Computing besteht darin, die Integrität und Vertraulichkeit der Datenverarbeitung des Cloud-Nutzers zu gewährleisten. Dies gilt nicht nur für die Verarbeitung personenbezogener, sondern sämtlicher Daten, bei denen es auf Vertraulichkeit und Integrität ankommt, z.B. für Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse, für Forschungsdaten oder für anderweitig immateriell-rechtlich geschützte Daten. Es geht um das Unterbinden unberechtigter und schädigender Zugriffe Dritter.“

Quelle:

https://www.datenschutzzentrum.de/cloud-computing/

Zum einen stehen die Anbieter von Cloud Diensten der Herausforderung gegenüber sowohl die Anforderungen der Unternehmen, als auch die Gesetzlichen Angaben zu erfüllen.
Zum anderen fordern sie die Regierungen auf, Ihre Gesetze anzupassen damit der Einsatz von Cloud Computing unproblematischer und attraktiver wird.

Um die Erfüllung bestimmter Sicherheitsstandards unter hervorzuheben, lassen sich die Cloud Anbieter gemäß ISO Zertifizieren. Microsoft z.B. weist folgende Zertifizierungen auf:

Statement of Auditing Standard (SAS) 70 Type II
SAS 70 ist eine Abkürzung für Statement on Auditing Standard Number 70, entwickelt und verwaltet durch das American Institute of Certified Public Accountants (AICPA).
Genauer handelt es sich bei SAS 70 um einen „Bericht zur Verarbeitung von Transaktionen durch Dienstleistungsorganisationen“. SAS 70 ist eine umfassende Überprüfung, die gegenüber Kunden und Partnern der Dienstleistungsorganisation Transparenz demonstriert. Obwohl SAS 70-Überprüfungen und -Berichte kosten- und zeitintensiv sein können, haben sie deutliche Vorteile für die Dienstleistungsorganisationen, die sie in Anspruch nehmen.
Kompatibilität mit SAS 70 demonstriert, dass der Dienstanbieter sorgfältig von einer unabhängigen Partei geprüft wurde und über zufriedenstellende Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen beim Hosten oder Verarbeiten von Kundendaten verfügt. Auf diese Weise werden Transparenz sowie das Vertrauen der Kunden gefördert.

Quelle:
Microsoft Online Security document

ISO 27001-Zertifizierung
ISO 27001 ist der formale Standard, mit dem Organisationen ihre Verwaltungssysteme für Informationssicherheit unabhängig zertifizieren lassen können. Darin sind Anforderungen für die Implementierung von Sicherheitskontrollen festgelegt, die an die Bedürfnisse von einzelnen Organisationen oder Teilen davon angepasst werden. Spezielle Informationssicherheitskontrollen werden dabei nicht vorgeschrieben.
Der ISO 27001-Standard ist für die Verwaltung von Informationssicherheit etabliert und international anerkannt. Er ist im Bereich der Informationssicherheit inzwischen der am weitesten verbreitete Standard. Verschiedene Zertifizierungsinstitutionen sind von nationalen Normungsinstitutionen anerkannt (z. B. British Standards Institution und National Institute of Science and Technology), um die Kompatibilität mit ISO 27001 zu überprüfen und Zertifikate auszustellen.

Quelle:
Microsoft Online Security document

Doch diese Zertifizierungen alleine werden die rechtlichen Mängel nicht ergänzen können.

Fazit
Unternehmen müssen genau darauf achten welche Daten sie in die Cloud geben können und wollen.
Für kleine Unternehmen ist die Cloud eine gute Möglichkeit mit Ressourcen, Applikationen und Software arbeiten zu können, die sie sonst nur unter sehr hohem finanziellen Aufwand nutzen könnten.
Größere Unternehmen werden vermehrt auf eine Private oder Hybrid Cloud zurückgreifen, um auf die Vorteile zurückzugreifen und ohne ihre sensiblen Daten auslagern zu müssen.

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Nov 07 2010

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Der Redakteur

Gartner´s IT Trends 2011

Abgelegt unter Allgemein,Future Technologie

Am 19.10.2010 veröffentlichtes Gartner die Top 10 Strategischen Technologien für das Jahr 2011.
Link: http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=1454221

Die Top 10 Technologien sind:

• Cloud Computing
• Mobile Applications and Media Tablets
• Social Communications and Collaboration
• Video
• Next Generation Analytics
• Social Analytics
• Context-Aware Computing
• Storage Class Memory
• Ubiquitous Computing
• Fabric-Based Infrastructure and Computers

Cloud Computing

Cloud computing ist einer der grössten Hypes die momentan auf dem IT Markt sind. In Deutschland noch ein relativ neuer Markt, wird das Thema kontrovers diskutiert. Kern dieser Diskussion ist oft die Frage des Datenschutzes, der Sinn und Unsinn von Outsourcing und die Auswirkungen eines Verzichtes auf eine eigene IT Abteilung.

Doch für was steht Cloud Computing eigentlich? Das ist noch nicht entgültig raus. Der Begriff wird sehr gerne genommen um allerlei Dienstleistungen anzubieten. Allerdings prägen große Namen auf dem Markt den Begriff und führen dazu, dass sich langsam eine eindeutige Definition herauskristallisiert.

Große Anbieter, wie Microsoft, Google, Amazon, um nur einige zu nennen, bieten On-Demand Dienste für Rechenleistung, Online Speicherplatz, Anwendungen usw. an.
Der Grundgedanke der Cloud ist die Auslagerung von Diensten in ein extern gehostetes Rechenzentrum. Dies ermöglicht sowohl eine hohe Kostenersparnis, als auch eine hohe Flexibilität.

Cloud Computing tritt auch auf den Plan, wenn es um Green IT geht. Immer mehr Unternehmen achten auf Ihre Emissionswerte und streben an, diese zu reduzieren. Diese Rechnung geht allerding auch nur auf, wenn die Anbieter von Cloud Diensten auch umweltverträgliche Energiequellen nutzen.

Cloud Computing ist ein Markt mit sehr hohen Wachstumserwartungen.

„Nach einer aktuellen Studie der Experton Group für den BITKOM wird der Umsatz mit Cloud Computing in Deutschland von 1,14 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf 8,2 Milliarden Euro im Jahr 2015 steigen. Das Umsatzwachstum liegt bei durchschnittlich 48 Prozent pro Jahr.“
Auszug: Cloud Computing mit extrem starkem Wachstum
Quelle: http://www.bitkom.org/65433_65427.aspx

Mobile Applications and Media Tablets

Nach dem Siegeszug von Apple mit dem IPhone und dem IPad ziehen immer mehr Anbieter nach und steigen in den Markt des mobilen Entertainments und Arbeitens ein.
Immer mehr Tablet PCs und Smartphon-Alleskönner betreten den Markt. Noch liegt der Fokus auf der Konsumindustrie, aber immer mehr Modelle erscheinen für den geschäftlichen Einsatz.

Die App Stores sind voll mit tausenden von Programmen, die es dem Benutzer ermöglichen, in Interaktion mit seiner Umwelt, seinen Freunden und seinem Unternehmen zu treten.
Es ist ein wahrlicher Wettlauf um den App-Markt entbrannt. Täglich erscheinen immer mehr Programme, so dass es für den Benutzer schier unmöglich ist einen Überblick zu behalten.

Mit der Entwicklung der Privat Cloud ist es Benutzern jetzt auch möglich überall Zugriff auf Ihre Daten zu bekommen. Das Zeitalter der PCs und Notebooks scheint somit sich langsam dem Ende zu nähern. Diese sind noch nicht aus dem Alltag, besonders im geschäftlichen Umfeld noch nicht weg zu denken.
Allerding werden in speziellen Bereichen, wo Mobilität gefragt ist, die Tablets immer mehr
Einzug erhalten. Das erste rein geschäftliche Tablet hat HP mit dem HP Slate 500 rausgebracht.

Social Communications and Collaboration

Gartner unterteilt diesen Bereich in vier Kategorien und geht davon aus, dass diese verschiedenen Bereiche in Unternehmen immer mehr einzubehalten werden.

Die vier Bereiche sind:
- Social networking
Facebook, LinkedIn, Xing und weitere soziale Netzwerke sind für viele nicht mehr aus dem täglichen Leben weg zu denken. Wir pflegen täglich unsere virtuellen Bekanntschaften und halten so Kontakt zu Freunden, Verwandten und Geschäftspartner.
Wir haben mehr virtuelle „Freunde“ als in unserem realen Umfeld und die Welt des Internet weiß mehr über uns als die vermeintliche beste Freundin oder der beste Freund.
Diese riesigen verzahnten Netzwerke bieten, richtig genutzt, einen immensen persönlichen Vorteil. Aber auch die Unternehmen profitieren von dieser Entwicklung.

- Social collaboration
Täglich nutzen Tausende Menschen Wikis und Blogs um sich zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Inhalte für die gesamte Welt bereitzustellen.
Noch nie war es so einfach seine eigenen Gedanken, Ideen und Visionen einem sehr großen Publikum zur Verfügung zu stellen.
Die Zusammenarbeit und Kommunikation in Echtzeit werden durch Instant Messaging und mehrere Produktlösung zur Teamarbeit unterstützt.
Projekt Teams können standortunabhängig entstehen und gemeinsam an Dokumenten arbeiten und Software entwickeln.

- Social publishing
Plattformen wie YouTube und Flickr ermöglichen es Videos und Fotos hochzuladen und der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Der rein private Nutzen dieser Plattformen ist schon längst überholt und Unternehmen präsentieren sich, ihre Produkte und ihre Visionen.
Die bereitgestellten Informationen werden millionenfach angeklickt und gesehen. Gelungene, interessante und skurrile Videos und Fotos werden verlinkt, runtergeladen und im Umfeld ausgetauscht.
Doch Vorsicht ist geboten! Einmal eingestellte Inhalte können nur sehr schwer aus den weiten Gefilden des Internets gelöscht werden.

- Social feedback
Ein weiterer Aspekt der eben angesprochenen Plattformen ist die Möglichkeit, ein Feedback zu der eingestellten Information zu bekommen.
Benutzer bewerten Benutzer und Benutzer bewerten Unternehmen. Und das ganz offiziell für alles einsehbar.
Dies betrifft nicht nur die Plattformen wie YouTube und Flickr, sondern auch Verkaufsplattformen wie Amazon. Keine Unternehmenspropaganda und Werbung, sondern im Idealfall, objektive und konstruktive Nutzerbewertung.

Unternehmen stehen alle diese Informationen zur Verfügung. Wie sie damit umgehen ist noch nicht einheitlich. Einige Unternehmen nutzen dies als Chance und setzen die Kontakte Ihrer Mitarbeiter gezielt ein und fördern deren soziale Netzwerkarbeit.
Andere, und das sind noch die meisten, scheuen sich diese Informationen zu nutzen und untersagen ihren Mitarbeitern, diese Netzwerke während und für die Arbeit zu nutzen. Faktisch ist nur sehr schwer, den Informationsfluss zu steuern, so dass ein Imageschaden befürchtet wird.
Über kurz oder lang werden Unternehmen Richtlinien zur Nutzung der Sozialen Netzwerken erlassen müssen und, um auf dem Markt mithalten zu können, diese Netzwerke gezielt einsetzen.
Es werden Schnittstellen zu den bestehenden CRM Systemen entstehen und gepflegt werden.

Video

Optische Techniken werden in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Technologie in der Aufnahme, der Wiedergabe und dem Transport der optischen Informationen sind heutzutage so ausgereift, dass der verbreitete Nutzen rasant voranschreiten wird.
Das beinhaltet die Trends der digitalen Fotographie, Unified Communications und die Unterhaltungsindustrie.
Gartner prognostiziert, dass bis 2013 mehr als 25 Prozent des Informationsinhaltes aus Bildern, Video und Audio bestehen.

Next Generation Analytics

Hierbei handelt es sich um die Weiterentwicklung der schon vorhandene Business Intelligence Techniken.
Durch die heutige Technische Entwicklung und die damit verbundene hohe Rechenleitung im Computer- und mobilen Bereich, ergeben sich neue Möglichkeiten. Nicht nur die Betrachtung vergangener und aktueller Ereignisse soll verbessert und gesteigert werden, sondern es sollen auch Ausblicke in die Zukunft in Echtzeit berechnet werden können.
Dadurch können Unternehmen schneller Änderungen am Markt erkennen und ihre Strategien effektiv anpassen.
Aktuelle Lösungen auf dem Markt, wie der Microsoft SharePoint Server 2010, bieten die Möglichkeit Unternehmenszahlen in Echtzeit darzustellen und den Entscheider bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.
Eine Echtzeitberechnung künftiger Marktentwicklungen birgt einen signifikanten Mehrwert.

Social Analytics

Durch die Entwicklung der „Social Communications and Collaboration“ wird diese Analysetechnik an Wichtigkeit zunehmen. Die Möglichkeit entsteht, die Effektivität seiner Netzwerkkontakte zu messen.
Seine Netzwerkkontakte zu pflegen ist zeitaufwendig. Ein Mehrwert dieser Kontakte ist nur schwer zu ermitteln.
Mit neuen Methoden, die darauf abzielen den Mehrwert eines Kontaktes zu ermitteln, bietet sich die Möglichkeit sein Netzwerk entsprechend aufzubauen und zu verwalten. Weg von der Masse, hin zu der Klasse.

Anhand dieser Analyse können ebenfalls soziale Strukturen sowie deren Abhängigkeit ermittelt werden. Unternehmen haben die Möglichkeit zu analysieren, wie bestimmte Produkte angenommen werden, welche sozialen Schichten betroffen sind und wie sich Änderungen auswirken könnten. Eine exaktere Marktanpassung ist so möglich.

Context-Aware Computing

Computerumgebungen sollen lernen, den Benutzer zu verstehen und seine Bedürfnisse zur ermitteln. Sie sollen ihm dann die passenden Inhalte, Programme und Dienste zur Verfügung stellen.
Das ist zwar noch Zukunftsmusik, aber Gartner sagt voraus, dass bis 2013 mehr als die Hälfte der Fortune 500 Unternehmen Initiativen in diese Richtung unternehmen werden. Bis 2016 soll sogar ein Drittel des mobilen Marktes auf context-Aware Computing aufbauen.

Webseiten benutzen schon diesen Ansatz um Werbung zu schalten. Inwieweit es auf Computersysteme angepasst werden kann, wird sich noch zeigen.

Storage Class Memory

Flash-Speicher hat sich in der Unterhaltungselektronik durchgesetzt. In Server und Client Systemen könnte sie Vorteile im Bereich Platzanspruch, Hitzeentwicklung, Performance und Widerstandsfähigkeit bringen. Im Gegensatz zu RAM bleiben die Informationen auch bestehen, wenn der Rechner ausgeschaltet wird.
Gartner sieht in Zukunft einen Mix aus dem Einsatz herkömmlichen Speichers wie RAM und Festplatten und Flash-Speicher. Dadurch ergeben sich ebenfalls Kostenvorteile.

Denkbar wäre der Einsatz für Bootpartitionen, um Betriebssysteme in kürzester Zeit hochfahren zu können.

Ubiquitous Computing

Der Begriff „Ubiquitous Computing“ wurde von Mark Weiser durch seinen Aufsatz „The Computer for the 21st Century“ geprägt. Sein Vision wird durch Gartner aufgegriffen.
Für das Auge unsichtbare Computer, die eingebettet in alltäglichen Geständen dank RFID-Chips miteinander kommunizieren.

„Ubiquitous Computing“ ist die grundlegende Idee, die hinter Projekten steht wie dem kassenlosen Einkauf. Die Möglichkeit einzukaufen ohne in einer Schlange stehen zu müssen, ohne die Ware abscannen zu müssen. Die Information zu Ware und Preis werden durch RFID erfasst und mit Verlassen des Supermarktes wird der fällige Betrag vom Kundenkonto abgebucht.

Im Bereich Logistik sind die RFID-Chips nicht mehr weg zu denken.

Fabric-Based Infrastructure and Computers

Ein Computer besteht aus mehreren Komponenten die zusammengefasst ein ganzes ergeben. Nicht so bei diesem Gedanken. Eine zentrale Software, die sogenannte „fabric-based infrastructure“, verwaltet die einzelnen Komponenten in Ressourcen Pools. Ein Computer ist somit kein Stück Hardware mehr, sondern eine Ressourcenzusammenstellung von CPU & GPU Rechenleistung, Speicherplatz, Netzwerkbandbreite, Speicher, I/O Vorgängen, usw.
Aus diesen Pools werden dann die notwendigen Leistungen für die Aufgaben dynamisch und in Echtzeit zugewiesen.

Das hört sich nach erweitertem High-Performance Computing (HPC) an. Hier werden Rechnersysteme vernetzt, um komplexe Berechnung in kurzer Zeit durchführen zu können. Fabric-Based Infrastructure geht da noch einen Schritt weiter. Inwiefern diese Technologie in den Unternehmen Einzug findet bleibt abzuwarten.

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Aug 26 2010

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Exchange Server 2010 SP1

Abgelegt unter Allgemein,Exchange Server

Das von vielen erwartete Service Pack 1 des Exchange Server 2010 steht seit heute zum download bereit (Download hier).

Die Installation bedarf einiger Vorbereitung, in dem Hotfixes und Updates installiert werden müssen. Wer sich nicht die Mühe machen möchte und nach dem Check alle notwendigen Installationen nacheinander durchführen möchte, findet auf folgendem Link eine detailliert Liste.

In der Optik hat sich das Outlook Web App verändert. Manche Einstellungen sind schneller zu erreichen.

Was noch so unter der Haube vom SP1 ist und was es so bringt, werde ich in den nächsten Tagen testen.

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Jun 01 2010

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Was Insekten alles können

Abgelegt unter Lustiges

Es ist erstaunlich auf was für Phänomene man stoßen kann wenn man einen Touchscreen hat. Ich wurde stutzig als eines meiner Fenster auf dem Monitor plötzlich anfing sich selbst zu verschieben. Ich überprüfe meine Maus, aber das war es nicht. Ein Blick auf die Tastatur; Keine Taste verklemmt.
Als ich mir den Monitor anschaue, sehe ich eine Fliege die im auf dem oberen Rand des Fensters gelandet ist und über den Monitor läuft. Als sie losfliegt, wird das Fenster wieder freigeben. Da musste ich lachen, so was hätte ich nicht erwartet.
Als ich kurz darauf, wieder an den Rechner ging, waren mehrere Icons verschoben und ein Programme wurde gestartet.
Was so eine Fliege alles kann.

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Mai 24 2010

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HowTo Virtualize

Ein neue Webseite zum Thema Virtualisierung ist HowTo Virtualize. Der Author Nils Haase, sammelt dort allerhand Informationen rund um das Thema Virtualierung. Was ihn dazu bewegt hat, das haben wir ihn gefragt.

Herr Haase, ein paar Worte zu Ihnen, Sie sind als Consultant unterwegs?
Das ist richtig. Bei H&D arbeite ich bereits seit 2006, war aber zunächst für drei Jahre in einem festen Projekt tätig. Und seit April 2009 bin nun als Consultant mit den Schwerpunkten Active Directory Design und Virtualisierung bei unseren Kunden in ganz Deutschland tätig.

Ihre Webseite zum Thema Virtualisierung ist ja vor kurzem online gegangen, was erwartet den Besucher?
Mein Ziel ist es der Community etwas von dem zurückzugeben, das ich selbst fast täglich nutze. Durch meine Tätigkeit als Produktmanager für Virtualisierung lag es nahe, eine Seite zu diesem Thema einzurichten und damit an einem zentralen Punkt eine möglichst große Bandbreite an Wissen zu Virtualisierungsthemen bereitzustellen. Begonnen habe ich mit Knowhow Artikeln zu Hyper-V und Virtual PC, es kommen aber immer wieder neue Informationen hinzu.

Es gibt ja nun auch andere Seiten, wie das Wiki der Computerwoche (Link), was hebt Sie von der Masse ab?
Ich würde zunächst sagen das meine Seite übersichtlicher ist (lacht). Ich möchte nicht einfach nur Informationen streuen die man an dutzenden Stellen im Internet sowieso schon findet, sondern vor allem den Lesern auch Tipps aus der Praxis an die Hand geben.

Sie konzentrieren sich auf die Microsoft Lösungen, hat das einen bestimmten Grund?
Nun, das liegt daran das dies mein täglich Brot ist. Als Consultant für Microsoftsysteme habe ich damit einfach am meisten zu tun und kann das größte Wissen vorweisen.

Werden Sie auch die anderen Lösungen, die sich am Markt befinden, in Ihre Agenda aufnehmen?
Das ist auf langfristige Sicht geplant, ja. Zunächst möchte ich aber noch mehr Artikel zu den bereits veröffentlichen Themen erstellen.

Dürfen wir uns darauf freuen mehr von Ihnen zu lesen?
Das habe ich mir fest vorgenommen, sonst würde es die Seite nicht geben! Ich freue mich auch immer über Anregungen zu bestimmten Themen. Wenn es also ein Thema gibt über das man sonst kaum Informationen findet, werde ich mich darum kümmern.

Wir können also gespannt sein, was wir alles noch an Informationen zu lesen bekommen werden. Ich kann nur jedem, der sich für das Thema Virtualisierung interessiert, empfehlen sich die Webseite mal anzuschauen und als Lesezeichen hinzuzufügen.

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Mai 02 2010

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Das Büro der Zukunft – Teil 2: Die Problemstellung

Um einen Arbeitsplatz neu designen zu können, müssen im Vorfeld die Zielsetzungen festgelegt werden. Die heutigen Desktops sind für eine Arbeit mit Maus und Tastatur designet worden, deswegen stößt man schnell an die Grenzen des Machbaren.

Wie kann in einer tastatur- und mauslosen Umgebungen gearbeitet werden? Es gibt zu diesem Thema mehrere Ansätze die im Internet vorgestellt werden. Einer davon ist 10/GUI. Hier werden notwendige Änderungen am Desktop vorgestellt damit das Arbeiten einfacher und intuitiver wird.

Ein weiterer Ansatz wird momentan von der Industrie verfolgt. Es handelt sich dabei um Gesten-Navigation. Diese Art der Navigation wurde schon auf der Cebit 2009/2010 vorgestellt und kommt vollständig ohne Tastatur, Maus oder Touchscreen aus. Bis diese Technologie allerdings marktreif ist, wird noch ein wenig Zeit ins Land gehen.

Schon heute ist es aber möglich neue Wege zu gehen. Die neuen Technologien die in der letzten Zeit auf den Markt gekommen sind, erlauben es auch dem Endverbraucher seine Arbeitsumgebung zu adaptieren. Touchscreen-Interface und Sprachsteuerung sind in unseren Alltag Realität geworden. Man findet sie hauptsächlich in Navigationsgeräten und  mobilen Telefonen im Einsatz, aber auch auf dem Computer finden sie mehr und mehr Zugang.

Windows 7 ist beispielsweise für den Einsatz von Multi-Touch Technologien entwickelt wurden. Zusammen mit einem entsprechenden Monitor lernt man diese Funktion schnell zu schätzen.  Eine Sprachsteuerungsschnittstelle ist auch vorhanden.

Ein Touchscreen verändert das Arbeiten am Computer auf angenehme Weise. Es ist anfangs ungewohnt und die Hand geht reflexartig immer wieder zur Maus. Aber schon nach kurzer Zeit gewöhnt man sich an die neuen Abläufe. In Kombination mit der Sprachsteuerung lässt sich die Arbeit auch recht komfortabel gestalten. Lässt man die Sprachsteuerung mal außen vor, ist das Arbeiten mit einem Touchscreen flüsterleise – keine mechanischen Geräusche von Tastatur oder Maus. Verbannt man nun noch Telefonklingeln in Head Sets und ersetzt laute Computer, singt der Geräuschpegel erheblich. Angestellte in Großraumbüros werden es einem danken.

Im Internet surfen, Dokumente oder e-mails schreiben, Programme starten oder Spiele spielen, alles lässt sich spielend einfach realisieren.

Schnell werden aber auch die Grenzen sichtbar:

- Das ganze Konstrukt funktioniert nur wenn das Betriebssystem gebootet ist. Müssen irgendwelche Konfigurationen oder sonstige Einstellungen außerhalb des hochgefahrenem Betriebssystems getätigt werden, funktionieren weder Touchscreen noch Sprachsteuerung.

- Auch bei der Authentifizierung gibt es Mängel. Passwörter können/sollten nicht laut ausgesprochen werden und der Touchscreen kann leicht eingesehen werden.

- Programme die nicht für Multi-Touch entwickelt wurden sind nur schwer zu steuern, da die Schaltflächen sehr klein sind.

- Die Sprachsteuerung ist noch nicht voll ausgereift und deswegen etwas gewöhnungsbedürftig und fehleranfällig.

- Der aktuelle physikalische Aufbau von Schreibtischen und co. ist nur schwere übertragbar auf Touch-Umgebungen.

Berücksichtigt man all diese Faktoren, werden die nächsten Schritte klar. Bis zum nächsten Teilabschnitt werde ich diesen Herausforderungen entgegentreten. Auf dem Plan stehen biometrische Authentifizierungssysteme, überarbeitetes Schreibtischdesign, Erweiterungstools für Desktops, erweiterte Sprachsteuerung und vieles mehr.

Fortsetzung folgt …

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Mrz 28 2010

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PayMeCredit – Das Ende der Geiz ist geil Gesellschaft?

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„Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und von nichts den Wert.“ – Oscar Wilde

Die Geiz ist geil Gesellschaft ist auch heute noch präsent und prägt auch das Internet. Foren, Blogs und allerhand Webseiten bieten dem Leser kostenloses Wissen an. Das Web ist voll von Hilfestellungen, Anleitungen, Berichten, Lernmaterial  und allgemeinen Informationen. Der Zugriff auf diese Inhalte steht allen zur Verfügung und in den meisten Fällen ist der Aufwand der hinter diesen Informationen steckt nicht bewusst.
Um zumindest kostendeckend arbeiten zu können sind die zwei gängigsten Methoden um sich zu refinanzieren Werbung und freiwillige Spenden.

An dieser stelle hackt PayMeCredit ein, um dem Internetnutzer die Möglichkeit zu bieten sich für hilfreiche Informationen erkenntlich zu zeigen.
Ich habe mich mit dem Herrn Thomas Hauser ausgetauscht um zu erfahren was PayMeCredit  ist. Herr Hauser ist der Erfinder und Geschäftsführer von PayMeCredit.

Herr Hauser, wie würden Sie in einem Satz PayMeCredit beschreiben?

“PayMeCredit ist das Online-Bezahlsystem zur finanziellen Anerkennung auf Spendenbasis von frei verfügbaren Webinhalten.”

Was macht PayMeCredit besonders?

“Zum einen ist PayMeCredit ein kostenloser Service und soll jedermann die Möglichkeit geben, den eigenen Webinhalten eine Möglichkeit des “Anerkennens” hinzuzufügen.

Außerdem ist PayMeCredit anonym, die Nutzer entscheiden selbst wie viel Information sie preisgeben möchten.

Ganz wichtig: PayMeCredit nicht Gewinn-orientiert. Die Kosten die bei der Auszahlung von iCredits anfallen, dienen ausschließlich der Kostendeckung (Serveranmietung, Webseitenbetrieb, händische Überprüfung und Auszahlung etc.) und natürlich dem Guten Zweck.

Zu guter letzt ist PayMeCredit sehr einfach zu bedienen. Auch Internetuser mit nur geringen PC-Kenntnissen finden PayMeCredit einfach zu benutzen.”

Was sind die Vorteile gegenüber etablierten Systemen wie PayPal?

“Ein PayMeCredit-Button ist sehr schnell erzeugt und gesetzt (praktisch überall, nicht nur auf der eigenen Webseite – sondern auch für Forumsbeiträge oder Blogs).

Es fallen bei PayMeCredit keinerlei Transaktionsgebühren an, bei PayPal wird zum Beispiel eine hohe Transaktionsgebühr veranschlagt.”

Das Web 2.0 ist voll von kostenfreien Inhalten, warum sollten Internet Benutzer für Informationen zahlen?

“Die Bezahlung erfolgt natürlich rein freiwillig. Ich persönlich (und auch viele andere, die ich für dieses Projekt interviewt habe) wäre aber bereit für gut aufbereitete Inhalte die Mühe des Autors mit einem Micro-Payment von ein paar iCredits zu belohnen.

Bei einem Erfolg der Idee werden viele Internetnutzer dies als Ansporn nehmen, eigene Inhalte im Netz zu veröffentlichen.”

Aber es hat bisher doch auch so funktioniert! Müssen Internet Benutzer umdenken?

“Ich denke dass es bisher nicht einfach genug gelöst war. Ich sehe einen Bedarf für einen Service dieser Art auf beiden Seiten, sowohl den Autoren, als auch für diejenigen die gerne die Arbeit dieser Autoren würdigen möchten.

Ein Beweis: PayMeCredit ist zwar noch sehr jung, es befinden sich aber schon einige iCredits im Umlauf.

Letztendlich muss zumindest ein gewisses Umdenken stattfinden, weg von der Geiz ist Geil bzw. umsonst und billiger ist besser- Gesellschaft. Vielleicht ist der Prozess dieser gesellschaftlichen Entwicklung bereits im Gange.  Nehmen wir zum Beispiel BIO-Ware. Menschen zahlen hier sozusagen freiwillig einen extra Betrag für höhere Qualität. Warum soll dieses Prinzip nicht auch für qualitativ hohe und Informative Webinhalte gelten?”

Ob das System Zukunft hat und ob sich das Web 2.0 entsprechend wandeln wird, wird die Zeit zeigen. Ich spreche dem System ein gewisses Potenzial zu. Wenn PayMeCredit dazu beitragen kann dass das Anbieten von Informationen einen lukrativen Aspekt bekommt, dann können wir uns vielleicht auf noch mehr interessanten Webinhalt freuen.

Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, empfehle ich Ihnen einen Blick auf die Webseite zu werfen.

Dieser Blog setze bereits dieses System ein. Inwieweit PayMeCredit erfolgreich ist, werde ich weiter beobachten und ein Fazit ziehen, wenn sich das System etabliert hat.

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Mrz 21 2010

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Das Büro der Zukunft – Teil 1

Der Blick in die Glaskugel. Ich finde es immer wieder interessant wie Menschen und Unternehmen die Zufunft sehen. Oft sind es die Filme die den ersten Schritt machen und der Zuschauer sich in einer unglaublichen Welt wiederfindet. Aber auch viele Unternehmen erstellen zu Werbezwecken solche Videos. Wie dieses hier von Microsoft.

Microsoft Office Labs 2019 Vision Montage
quelle: YouTube

Das erstemal gesehen habe ich diesen Film auf der Microsoft Server Summit 2009 und fand in gar nicht so weit hergeholt. Über den Sinn und Unsinn mancher Gadgets kann man sich streiten, aber als ganzes betrachtet kann ich mir gut vorstellen, so zu arbeiten.

Was die Überlegung  herbeiführt, was ist und was jetzt schon möglich ist.

Wie sieht ein Arbeitsplatz heute aus?
Schreibtisch, Stuhl, Rollcontainer und Regale, das sind die Möbelstücke die einen Arbeitsplatz ausmachen. An Technik kommen noch Schreibtischlampe, Telefon, Monitor, Computer, Tastatur und Maus dazu. In vielen Fällen auch noch eine Dockingstation. Je nach Größe des Schreibtisches kann es jetzt schon eng werden. Und obwohl das papierlose Büro schon längst Einzug gehalten haben sollte, wird gerne jede freie Ecke mit einem Papierstapel bestückt.
Der heimische Arbeitsplatz hat zwar oft den Luxus eines großen Schreibtisches, leidet aber unter den gleichen Symptomen.

Wie arbeiten wir heute?
Unsere Arbeitsweise wir von der Tastatur und der Maus bestimmt. Tausende Klicks und Anschläge beherrschen unseren Arbeitstag.
Schon mal versucht einen Computer ohne diese beiden Geräte zu steuern? Das ist mit gängigen Mittel unmöglich. Schon der Ausfall eines Gerätes lässt den Anwender verzweifeln.

Wie kann ein Arbeitsplatz aussehen?
Ohne Tastatur, Maus, Schreibtisch, Schreibtischlampe, Rollcontainer, Regale, Dockingstation und Telefon? All das ist Ballast mit dem wir uns seit Jahren umgeben, weil wir es gewohnt sind, nicht anders kennen und hauptsächlich weil es funktioniert. Frei nach dem Motto „Never touch a running system“ bauen wir immer noch die gleichen Bürogebäude und verschwenden Platz und Ressourcen.

Zum Arbeiten brauchen wir eine visuelle Quelle und ein Interface um Befehle auszuführen. Was bleibt also noch über? Touchscreens, ein Headset und natürlich der Computer.

Fortsetzung folgt …

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Mrz 16 2010

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Live Labs Pivot

Das als Erweiterung des Internet Explorer 8 geplante Live Labs Pivot ist für die Verarbeitung von großen Datenmengen gedacht.

Das ist die im Internet gängigste Erklärung zu Live Labs Pivot. Doch was bedeutet das?

Auf den ersten Blick sieht es wie ein überarbeiteter Browser aus, der ein wenig an Safari erinnert. Doch nach dem ersten Eindruck und ein wenig probieren erkennt man die Möglichkeiten die sich ergeben.
Viele werden sie kennen, die Pivot Tabellen aus Excel. Bei sehr vielen Zeilen werden Excel Tabelle schnell unübersichtlich. Pivot Tabellen bewahren Benutzer davor, bei der Suche nach Informationen zu verzweifeln. Die Filter Möglichkeiten gewährleisten eine gute Übersicht. Genau das gleiche Prinzip findet sich in den cxml-Dateien wieder, die Live Labs Pivot nutzt.

Die Möglichkeit Informationen zu filtern, um Inhalte zielgerichtet und intuitiv bereitzustellen ist so im Internet noch nicht dagewesen. Dagegen erscheinen konventionelle Suchmaschinen doch recht statisch.

Nehmen wir nur mal ein Beispiel einer fiktiven Live Labs Pivot Sammlung in Bereich Gesundheit:
Auf der Suche nach einer Ursache zu Kopfschmerzen bekommen wir Informationen über die Ursachen, dann zu den entsprechenden Medikamenten. Falls diese rezeptpflichtig sind, noch die Ärzte bzw. Apotheken in meiner Stadt, am Wochenende mit der Information zum Notdienst. Zum Schluss noch die Anfahrtsbeschreibung.

So schon alles möglich meinen Sie? Ja stimmt, aber der von mir beschriebene Weg wird an Hand eines Suchbegriffes gestartet und mit wenigen Klicks erreicht. Über eine Suchmaschine bräuchte ich ca. 5 verschiedene Suchabfragen. Das stellt eine extreme Zeitersparnis dar.

Die Idee ist super, die Software verfügbar, doch wie kann ich eine Sammlung erstellen? Schnell auf die Webseite geschaut, das Plugin für Excel rungeladen und installiert. Und nach der Anleitung die erste kleine Sammlung erstellt. Alles ganz einfach und relativ intuitiv.
Doch nach der Begeisterung, kam die Erkenntnis dass so eine Umfangreiche Sammlung doch mit erheblichem Aufwand verbunden ist.

Die Excel Tabellen werden doch recht schnell voll und

Aber jeder sollte sich selbst ein Bild machen und das Programm mal testen. Mein erster Versuch kann >>hier<< begutachtet werden. Der Link funktioniert nur mit Live Labs Pivot korrekt. Alle anderen Browser zeigen nur den Quellcode an.

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Die Software befindet sich momentan in der Open Beta und steht auf der offiziellen Seite als Download zur Verfügung. >>Hier<<

Ich werde die Entwicklung von Live Labs Pivot weiter verfolgen und die Datenbank Anbindung unter die Lupe nehmen.

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